Architektur in Ostbelgien - logo
Kann Das ?

Baukultur kann Identität stärken. Sie trägt dazu bei, ein Gemeinschaftsgefühl rund um das eigene zu Hause zu schaffen. Sie kann für Struktur, Sicherheit und Zugehörigkeit in einer gemeinsam gestalteten Umgebung stehen und dabei die Individualität jedes Einzelnen respektieren.
Architekten und Handwerker arbeiten Hand in Hand, um Tradition mit zeitgenössischen Gestaltungselementen zu vereinen. Sie können wichtige Partner bei der Ergründung des Gleichgewichts zwischen individuellen Bedürfnissen und kollektiver Identität sein, ausgedrückt durch eine Architektur, die verankert und dennoch mit der Zeit geht.

Darf DAS?
Darf Das ?

Baukultur darf persönlich und individuell sein. Die Architektur ist Ausdruck der Menschen, die sie gestalten und beleben. Die Gestaltung darf dabei auch überraschende Formen hervorbringen und zeitgenössische Züge annehmen ohne hierbei die lokalen Gegebenheiten außer Acht zu lassen. Dies ermöglicht die Tradition des Bauens neu zu interpretieren. In Anlehnung an die typischen Gebäudetypologien der Region und die traditionellen Materialien dürfen neue Interpretationen entstehen, die respektvoll mit dem Vorhanden umgehen. Jeder Einzelne ist Mitgestalter! Umso wichtiger, dass sich jeder dieser Rolle bewusst wird, um ein angenehmes und qualitatives Lebensumfeld zu schaffen.

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Soll DAS?
Soll Das ?

Baukultur soll nicht zwangsläufig eine simple Reproduktion alter traditioneller Bauformen bedeuten. Architektur entwickelt sich entsprechend der technischen Möglichkeiten oder der Tätigkeiten der Menschen und soll über Traditionen hinauswachsen. Das langgestreckte schneeweiße Bauernhaus hat ausgedient!
Baukultur ist kein Selbstzweck, sondern soll einen Mehrwert schaffen: Baukultur soll das Orts- und Landschaftsbild Ostbelgiens prägen, damit sowohl die Lebensqualität der Einwohner erhöht als auch das Interesse ortsfremder Besucher geweckt wird.
Zur Umsetzung der Architektur sollen prioritär regionale Erzeugnisse aus Ostbelgien oder der unmittelbaren Nähe Ostbelgiens verwendet werden, um unnötige Transportwege und damit verbundene CO2-Emissionen zu vermeiden, lokale Ressourcen zu nutzen und nicht zuletzt hiesige Hersteller, Handwerker und Planer zu unterstützen.

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Muss DAS?
Muss Das ?

Baukultur muss ebenfalls mittels eines groben gesetzlichen Rahmens abgesteckt sein, um die ostbelgische Landschaft vor einer unkontrollierten Bebauung und Zersiedlung zu schützen. „Die Freiheit des Einzelnen endet dort, wo die Freiheit des Anderen beginnt‟ (Immanuel Kant).
In jeder Gesellschaft bestehen Grundregeln in Form von verbindlichen Gesetzen, die das Zusammenleben bestimmen und Auswüchse unterbinden. Davon abgesehen muss diese gesetzliche Grundlage Projektautoren und Bauwilligen Planungssicherheit verschaffen.
Baukultur muss mit der Zeit gehen: Grundbedürfnisse verändern sich, beispielsweise der Wunsch nach tageslichtdurchfluteten hellen Zimmern.
Baukultur und Architektur müssen trotz ständig steigender Kosten weiterhin bezahlbar bleiben. Vor allen Dingen kompakte Volumen helfen dabei, die Bau- und Unterhaltskosten im Griff zu halten.
Baukultur muss nachhaltig ausgelegt sein: Gebäude müssen mehrere Generationen überdauern und auf diese Weise spätere Umbaumaßnahmen statt eines vollständigen Abrisses erlauben. Nachwachsende Rohstoffe oder recycelbare Materialien müssen gefördert werden, damit der Produktionsaufwand für Baustoffe im Hinblick auf eine klimaneutrale Bauweise verringert wird.

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